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prosa nostra

prosa nostra Wir schreiben das Jahr 2001. Es ist der 28. Juli, die Uhr zeigt kurz nach halb drei morgens. Im O25 neigt sich die Frankfurt Fängt Feuer Jam langsam ihrem Ende zu. Im Backstage Bereich sitzen mehrere MCs, DJs und Producer, unter anderem auch die Veranstalter, in einer gechillten Runde und ziehen ihr Fazit. Die meisten im diesem Kreis kennen sich schon seit Jahren und sind ihren musikalischen Weg oft gemeinsam gegangen. Alle haben mittlerweile eine recht große Bühnenerfahrung vorzuweisen und auch die erfolgreiche Umsetzung einer eigenen Jam war mit dem heutigem Abend geschafft. Im Laufe des langen Gesprächs wird immer deutlicher, dass alle Anwesenden ein und das selbe große Ziel vor Augen haben, Ihre Musik auf das nächste Level zu heben, in Form von Output, in Form einer eigenen Platte. Aber wie realisieren? Zukunftvisionen von einer starken Familie, so wie sie hier zusammen sitzt, vereint auf einem eigenem Label machen die Runde. Die Stunden vergehen und langsam lösst sich die Gruppe auf. Die meisten gehen nach Hause und wissen, dass sie mal wieder nur laut geträumt haben, aber in einigen Köpfen ist eine Idee geboren. Fast ein Jahr vergeht. Anfang 2002 entschließt sich Mad Mic, einer von denen die damals im O25 dabei waren, seine eigene Platte zu produzieren und zu vertreiben. Wie auch seine Kollegen ist er kein großer Freund von MajorLabels und schon gar nicht vom Türklinken putzen. Die einzige Möglichkeit dieses Ziel anzugehen und so umzusetzen wie sich der Künstler das wünscht, ist die Gründung von einem eigenen Label. Die Idee die im O25 geboren wurde, hat Mad Mic nie vergessen und so hat er bereits einiges getan um seinen Kollegen ein Konzept vorzustellen. Auch wenn alle, wie schon bei Frankfurt Fängt Feuer, von der Vorstellung begeistert sind ein Independant Label hoch zu ziehen, bleiben doch viele skeptisch. Denn natürlich bedeutet das einen Haufen Arbeit der sich nicht nur um das Produzieren und Finanzieren von Musik dreht. Doch Mad Mic ist überzeugt es realisieren zu können und so arbeitet er daran, neben der Produktion seiner Platte im Studio, das eigene Label zum Leben zu erwecken. Ende 2002, mit der Fertigstellung seiner EP, erblickt auch das Label das Licht der Welt. Am 01.02.2003 feiern Mad Mic und seine Kollegen im kleinem Kreis den baldigen Release seiner Platte. Dieser kleine Kreis von MCs, DJs und Producern, von Freunden, stößt in dieser Nacht nicht nur auf Mad Mics EP Seelenspiegel an, sondern vor allem auf ihre neue Familie, Die Prosa Nostra.
Wir schreiben das Jahr 2003. Der Kalender zeigt den 10. August. Vor etwa einem halben Jahr gründete Mad Mic das Frankfurter Hip Hop Independant Label Prosa Nostra, das am 01.03.2003 mit Mad Mics Seelenspiegel seinen ersten Release droppte. Die Prosa Nostra versteht sich allerdings nicht als gewöhnliches Record Label. Vielmehr ist die PN ein Kollektiv von befreundeten und aktiven HipHop Headz, die den selben Traum verfolgen. So hat PN Chef Mad Mic keine Artists um sich gesammelt, in denen er einfach nur Potenzial sieht um sein Label wachsen zu lassen, sondern Freunde die das Potenzial haben, mit ihm zusammen die PN vorwärts zu bringen. So sind alle Artists ein wichtiger Baustein und nur mit vielen Steinen kann man ein Haus bauen. Mit Mad Mic, Texter, Aztec Attack, Vodka Orange, Absolute, RMS, Der Raw, ThoMEZ & Mr. Björns, Tyler Torance und Standhaft sind gleich zehn Artists bzw Crews bei Prosa Nostra gesignt, die sich untereinander schon lange gut kennen und auch schon früher zusammen gearbeitet haben. Auch der PN DJ, DJ Element, ist schon länger für einige der genannten Crews als DJ unterwegs. Mit dem Prosa Nostra Produzenten Team Texter & Mad Mic, hat das Label ein perfekt eingespieltes Duo, um auch beattechnisch keine Kompromisse eingehen zu müssen. Doch auch Juan & Jakuf (RMS) und ThoMEZ sind in ihren Studios nicht untätig, um ihren Crews bzw dem Rest der PN Beatz zu liefern. Durch den starken Vertriebspartner Vinylkingz, dessen Chef (DJ Respectrum) die PN ebenfalls schon länger kennt, hat das Label auch in diesem wichtigem Bereich gute Argumente vorzuweisen. So hat das Frankfurter Rap Label die stärkste Basis die es haben kann, Freundschaft. Natürlich werden im Laufe der Zeit noch weitere Artists zur PN stoßen, aber ebenso sicher ist, dass dies nicht nur neue Künstler, sondern auch neue Freunde sein werden.
Mit diesen guten Voraussetzungen hat es sich die Prosa Nostra zur Aufgabe gemacht Hip Hop mit Herz und Seele zu liefern, in dem die Musik nicht durch kommerzielle Absichten von Managern und LabelBossen verfälscht oder abgeflacht wird. Eigenständiger Rap, in dem es noch um etwas geht, der den unverwechselbaren Stempel der Prosa Nostra trägt. Ganz nach dem Motto, PROSA NOSTRA, WORTE SIND KOSTBAR.

maik ritter



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